18.01.2012: Freak like me

Neeeerd.Ich habe ein Leiden: In meinem Kopf setzen sich Songtexte, Filmzitate und auch sonst recht unnützer Tand fest wie der Kalk in Bürgys Waschmaschine. Simpsons-Zitate, ganze Abschnitte der "Werner"-Filme - so Kram eben. Das kann einen echt verfolgen...
Ich sitze im Büro, am Tisch nebenan unterhalten sich zwei Kollegen. Es fällt der Satz "So weit, so gut...". Sofort zünden in meinem Kopf die Synapsen, und ich vervollständige völlig unbewusst: "...ich bin frisch ausgeruht, und ich gehe in die Disco, weil man sowas gerne tut..."
Dass ich das laut vor mich hinbrabbele, verraten mir erst die irritierten Blicke der Kollegen. Blëh.
Immerhin habe ich so mal wieder einen Klassiker ans Licht gezerrt: Es handelt sich natürlich um die ersten Zeilen von Thomas und die Fraun, einem sehr minimalistisch-coolen Track vom zweiten Fanta4-Album 4 gewinnt - was ich jetzt nach Jahren mal wieder aus dem Schrank hole. Danke, Synapsen.
Foto: flickr / William Gottlieb (Public Domain)
11.08.2011: Internet Explorer und der Doctype...

azett.com im IE-Quirks-ModusDas Menü von azett.com funktioniert nun endlich auch im Internet Explorer wieder sauber. Liebe IE-Nutzer: Die Menüs klappen nun nach unten auf, probierts mal aus ;)
Für die, die es technisch interessiert: Der Internet Explorer erkennt die Doctype-Angabe nur, wenn sie in der allerersten (!) Zeile des HTML-Dokuments steht. Weil ich noch einen Kommentar davor hatte, stellte sich der IE dumm und fiel in den Quirks-Modus zurück. Damit verhunzte er dann die Darstellung des Menüs, siehe Bild.
So checkt der Internet Explorer den Doctype nicht:
<!-- Ein Kommentar -->
<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN"
"http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd">
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de" lang="de">
<head>
...<!DOCTYPE html PUBLIC "-//W3C//DTD XHTML 1.0 Transitional//EN"
"http://www.w3.org/TR/xhtml1/DTD/xhtml1-transitional.dtd">
<!-- Ein Kommentar -->
<html xmlns="http://www.w3.org/1999/xhtml" xml:lang="de" lang="de">
<head>
...Eigentlich keine große Sache, man muss es nur einfach erstmal wissen...
31.07.2011: Unkomplizierter Kundenservice bei Burley

Nicht ganz billig, aber sehr praktisch und ein echter Blickfang: Burley CubImmer wieder liest man, wie Firmen ihre Kunden mit Problemen allein lassen, keinerlei Kulanz kennen oder auch sonst nicht viel für das Prädikat "kundenfreundlich" tun. Ich möchte hiermit einmal feststellen, dass es auch anders geht.
Da ich meinen Burley-Fahrradanhänger "Cub" auch zu Fuß einsetzen wollte, hatte ich mir im Fahrrad-Fachhandel das Jogging-Set dazugekauft - ein Frontrad, das anstelle der Deichsel an den Trailer montiert wird. Bestandteil des Jogging-Sets und durchaus ein Kaufargument für mich war die Felgenbremse: Bei einer maximalen Zuladung von 45 Kilogramm kann der Cub bergab die Arme sonst ziemlich lang werden lassen.

Gewindebolzen weggebrochenAls ich die Bremse an die Rahmenkonstruktion des Jogging-Sets montieren wollte, brach das Gewinde des Haltebolzens. Nein, ich hatte die Mutter darauf nicht mit der Rohrzange angebrummt - ich saß auf dem Boden und hatte einen stinknormalen Maulschlüssel als Werkzeug. Von übermäßigem Kraftaufwand kann also keine Rede sein, ein Gewinde darf so einfach nicht abbrechen. Das sah der Händler freilich anders und wollte keine Gewährleistung übernehmen: Ich hätte es selbst durch zuviel Krafteinsatz kaputtgemacht. Das war doppelt ärgerlich: Zum einen fühlte ich mich vom Händler im Stich gelassen; zum anderen hatte ich vom Jogging-Set bei einem Preis von immerhin knapp 140 Euro einfach mehr erwartet.

Das andere EndeEtwas bedröppelt wandte ich mich in einer E-Mail direkt an den deutschen Burley-Vertrieb und schilderte mein Problem. Dabei rechnete ich aber schon damit, dass man mich sicher zum Händler zurückverweisen würde; ich wollte es aber wenigstens versucht haben.

Wow, das ging fix: Die neue BremseUmso schöner, dass ein paar Tage später eine E-Mail zurückkam: Man bedauere, dass das Gewinde kaputtgegangen war und kündigte mir an, mir eine neue Bremse schicken zu wollen. Einfach so. Keine überflüssigen Floskeln, kein langer Schriftwechsel - einfach nur eine schnelle, unkomplizierte Lösung des Problems.
Ein paar Tage später hatte ich dann auch tatsächlich das Päckchen mit der neuen Bremse in der Hand. Danke, Burley! :)
azett@Twitter